Einen Notvorrat anlegen klingt nach Weltuntergang, ist aber vor allem praktisch: Bei Stromausfall, Sturm oder wenn du einfach ein paar Tage nicht einkaufen kannst, hast du genug im Haus. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt einen Vorrat für mindestens 10 Tage; drei Tage sind das absolute Minimum.
Wie viel Notvorrat pro Person?
Der offizielle Vorratskalkulator rechnet mit rund 2.200 kcal pro Tag. Pro Person und 10 Tage ergibt das:
- Getränke (Wasser): 20,0 L
- Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln: 3,3 kg
- Gemüse und Pilze (v. a. Konserven): 4,0 kg
- Obst und Nüsse: 2,5 kg
- Milch und Milcherzeugnisse: 2,5 kg
- Eier, Fleisch, Wurst, Fisch: 1,2 kg
- Fette und Öle: 0,33 kg
Beim Wasser rechnet das BBK mit mindestens 2 Litern pro Person und Tag zum Trinken, plus 0,5 bis 1 Liter zum Kochen und für die Hygiene.
Kursierende Zahlen wie 3,5 oder 2,6 kg stammen aus Sekundärquellen – hier stehen bewusst die Werte des offiziellen Kalkulators.
Richtig rotieren: der lebende Vorrat
Der häufigste Fehler ist nicht, zu wenig zu kaufen, sondern den Vorrat einmal anzulegen und dann vergammeln zu lassen. Die BBK-Empfehlung heißt „lebender Vorrat": Du lagerst nur Dinge, die du ohnehin isst, und verbrauchst sie nach dem FIFO-Prinzip – „first in, first out", das Älteste zuerst. Was du entnimmst, kaufst du beim nächsten Einkauf nach. So ist der Vorrat immer frisch und läuft nie komplett ab.
Damit das funktioniert, musst du wissen, was als Nächstes fällig ist – also nach MHD sortieren, nicht nach Kaufdatum.
Genau hier hilft Expiroo
Ein lebender Vorrat ist im Grunde MHD-Tracking in Rotation. Expiroo führt genau diese Liste: Es sortiert deinen Vorrat nach Haltbarkeitsdatum und meldet rechtzeitig, was als Nächstes dran ist. So bleibt dein Notvorrat einsatzbereit, statt in der hintersten Ecke des Regals still abzulaufen.

